Im Wasser war ich schon als Kind in meinem Element, so dass ich mich schon frühzeitig in einem Verein bei uns im Ort zum regelmäßigen Training angemeldet habe. Im Winter, Frühjahr und Herbst trainieren wir hier in der Schwimmhalle und im Sommer meist im Freibad, wo an einigen Vormittagen für uns Vereine reserviert ist. Meine bevorzugte Schwimmtechnik ist hierbei das Kraulen, welches ich auch schon in einigen Wettkämpfen unter Beweis stellen durfte und hier schon zwei Pokale bei lokalen Schwimmwettbewerben mit nach Haus nehmen durfte.
Das Kraulschwimmen zählt hier zu den schnellsten Schwimmtechniken, da durch die wechselseitigen Armbewegungen in Verbindung mit dem Beinschlag ein optimaler Vortrieb erzielt werden kann, wie er beispielsweise beim Brustschwimmen nicht möglich ist. Auch der frontale Widerstand des Wassers zeigt sich beim Kraulen am niedrigsten, wenn man ihn mit den anderen Schwimmtechniken vergleicht. Beim sportlichen Kraulen und Wettbewerbskraulen befindet sich das Gesicht stets unter Wasser, wobei das Luft holen genau koordiniert werden muss. Professionelle Krauler schaffen mehrere Armbewegungen, ohne nach Luft schnappen zu müssen, Anfänger holen hingegen in der Regel nach jedem Zug Luft, welche übrigens unter Wasser wieder ausgeatmet werden muss. Nicht nur in den Wettbewerben und Vereinen, sondern auch im Rahmen der Schwimmausbildung im Schulunterricht gewinnt das Kraulen als bevorzugte Schwimmtechnik heute wieder mehr an Bedeutung. Speziell im Kindesalter lassen sich die Bewegungen, welche für das Kraulen notwendig sind, nämlich am besten erlernen und trainieren. Wer zudem erst einmal das Kraulen beherrscht, kann sich auch an komplexeren Schwimmtechniken wie dem Rückenschwimmen oder Delfinschwimmen versuchen.
Kraulschwimmen
Submitted by Toralf on July 3, 2008 - 12:57am.




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