Ein Kumpel kam neulich zu mir und berichtete, dass er sich nun eine Katze zulegen wolle. Er hatte bereits länger mit diesem Gedanken gespielt und sich auch schon in ein Tier verliebt, das er heute bei der Züchterin abholen wollte. Da ich den ganzen Tag Zeit hatte, fuhr ich dazu einfach bei ihm mit und wir machten uns – mit einem Transportkäfig bestückt – auf den Weg in die Stadt zu der Züchterin. Mein Kumpel berichtete, sich für eine Norwegische Waldkatze entschieden zu haben, da ihm diese Rasse auf Anhieb sympathisch war und die Züchterin auch derzeit Junge anzubieten hatte, die im abgabefähigen Alter waren. Als wir dort eintrafen, waren nur noch zwei Jungtiere des Wurfes anwesend und mein Kumpel nahm eines davon mit nach Haus. Er hatte sich schon eine Katzentoilette zugelegt und im Internet einen großen Kratzbaum bestellt, fragte mich nun allerdings, was ihm an Ausstattung noch fehle. Ich schlug ihm vor, sich eines dieser Katzenbetten aus Plüsch zuzulegen, worin der kleine Kerl nächtigen konnte und riet ihm, seine Futternäpfe aus Plastik, die er bereits gekauft hatte, doch besser durch ein anderes Material zu ersetzen. Selbst wenn die Näpfe in der Spülmaschine oder mit sehr heißem Wasser regelmäßig gereinigt werden, sammeln sich hier gern Bakterien an, die sich in den feinen Rillen des Materials hartnäckig halten können. Da Katzen sehr reinheitsliebende Tiere sind, sollte man hier immer auf ein bestes Maß an Sauberkeit achten – natürlich auch, um Erkrankungen vorzubeugen, denn besonders Katzen aus Züchtungen sind sehr anfällig gegenüber den Einflüssen der Umwelt.
Hygiene ist wichtig
Submitted by Toralf on April 9, 2008 - 1:05am.




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