Ich habe ja irgendwie immer ein wenig davon geträumt, Journalist zu werden. Ich komme weit herum – auf Firmenkosten, versteht sich – treffe interessante Menschen und werde sicherlich reich und berühmt.
Jetzt habe ich mal geschaut: Die Hotel-Flatrate bietet für Journalisten sogar ein besonderes Schmankerl! Der Jahresfixpreis von ca. dreihundert Euro – unterschiedlich von Anbieter zu Anbieter – ermäßigt sich um siebzig Euro! Wenn das kein Grund ist, Journalist zu werden!
Hotels günstig buchen – sicher haben Journalisten auch hierfür den richtigen Riecher. Und dann kann ich noch mehr sparen mit der Hotel-Flatrate, weil der Anbieter einen Journalisten-Rabatt einräumt.
Ich bin zwar sicher, der Anbieter macht das nur, um eine gute Kritik zu erhalten; aber solange ich als Journalist Hotels günstig buchen kann, sind mir die Beweggründe egal!
Die brauchen nur meinen Presseausweis per Fax zugesandt und ich bekomme noch mehr Rabatt auf das Buchen von Hotels. Es ist für mich nur irgendwie fraglich, ob nicht die ganze Hotel-Flatrate eine kleine Mogelpackung ist.
Muss ich den Mindestverzehrpreis nämlich immer für den Mindestaufenthalt zahlen, wie es in den AGB des Anbieters der Hotel-Flatrate steht, komme ich leicht bei diesen hochgeschraubten Preisen der Hotels zu zweihundert Euro für drei Übernachtungen – pro Person, versteht sich. Hotels günstig buchen nenne ich das kaum noch. Und da bringen dem Journalisten die siebzig Euro weniger Jahresbeitrag auch kaum etwas.
Ich glaube, der pfiffige Journalist hat hier und da seine Stammhotels, in denen er für die Nächte, die er vor Ort sein muss, eincheckt. So bucht er die Hotels eben einfach weiter auf Firmenkosten.
Hotel-Flatrate als Journalist nutzen und sparen
Submitted by Toralf on March 17, 2008 - 12:57am.




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