Digitale Signatur – ein Fallbeispiel

Submitted by Toralf on April 8, 2008 - 4:46am.

Theoretisch funktioniert ja immer alles. Theoretisch kann ich auch einparken – ich habe es ja gelernt. Aber, was theoretisch geklappt hat, muss sich in der Praxis nicht unbedingt als wahr erweisen.
Theoretisch ist digitale Signatur eine Möglichkeit, Wirtschaftlichkeit zu steigern und sicher meine Willenserklärung abzugeben. Ich wollte jetzt mal ein Fallbeispiel erfahren. Und das habe ich gefunden:
Die Internetbuchungen eines Unternehmens sowie Buchungsbestätigungen sollten per digitale Signatur abgewickelt werden. Und die Rechnungen, sowohl Ein- als auch Ausgang, sollten mit digitaler Signatur vorsteuerabzugsfähig archiviert werden. Die Firma wollte ihre Rechnungen im PDF versenden und signieren und so sollten auch Eingangsrechnungen im PDF per digitale Signatur geprüft werden können. Flexibilität war der Firma ganz wichtig.
Diese Firma hat dann automatisierte Buchungsbestätigungen per digitale Signatur eingeführt. Den Hashwert – also die Prüfsumme, die sich aus privatem und öffentlichem Schlüssel errechnet, leitet das System für digitale Signatur einfach an das TrustCenter, in dem der öffentliche Schlüssel liegt. Das TrustCenter übernimmt die digitale Signatur dieser Firma. Nun können die Bestätigungen im PDF – also ein nicht änderbares Datenformat – an die Kunden der Firma hinausgehen.
Was ist letztendlich für diese Firma entstanden? Die Bestätigungen für die Kunden erfolgen vollkommen automatisiert. Das ist ein enormes Einsparpotenzial! Sowohl Kosten, als auch Zeit werden eingespart und der Prozess der Buchungen der Kunden wurde durch digitale Signatur optimiert.
Also, wenn ich mal ein gut gehendes Unternehmen habe, in dem meine Kunden auf mich zukommen und etwas buchen können, weiß ich, wie ich diesen Prozess optimieren und Kosten einsparen kann: Digitale Signatur machts möglich.