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Der Urahn des Brachenverzeichnis

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Während Unternehmen heute mittels Backlinkchecker die Resonanz auf ihren Branchenverzeichnis Eintrag überprüfen können – was mit dem Backlinkchecker dabei auch noch kostenlos ist – wälzen heute (man mag es zwar kaum glauben, wobei es sich hier in der Regel um ältere Verbraucher handelt) einige Menschen, wenn sie ein Unternehmen aus einer bestimmten Branche suchen, anstatt in einem online verfügbaren Branchenverzeichnis, heute durchaus auch immer noch große und dicke Bücher, die voll sind mit Adressen und Werbung von Unternehmen aus der Region.

Diese sind der Urahn des Brachenverzeichnis, das heute im Internet verfügbar ist. Bis zur Liberalisierung des Branchenbuchmarktes in der Mitte der 1990er Jahre war es die Deutsche Telekom Medien GmbH (kurz DeTeMedien), die mit 16 Partnerverlagen Branchenbücher herausbrachte. Mit dem Fall des Monopols Mitte der 1990er Jahre erhielten dann auch private Verlage eine Möglichkeit Telefonbücher, bzw. Unternehmensverzeichnisse zu verlegen. Weiterhin aktuell die DeTeMedien ist im Bereich der bedruckten Branchenverzeichnisse Marktführer. Eine Abdruckpflicht in einem Branchenbuch existiert nicht.